
Pneumatische Steuerungssysteme von Knorr-Bremse wandeln Fahrerbefehle und elektronische Signale in präzise Bremszylinderdrücke um – für zentrale Steuerung auf Wagenebene und dezentrale Steuerung auf Drehgestellebene, für indirekte Bremsen über Hauptluftleitung und Steuerventil sowie für die Konformität mit lokalen Anforderungen weltweiter Märkte, u. a. UIC, AAR, China und Indien.
Ein modulares Portfolio aus elektropneumatischen und rein pneumatischen Produkten deckt jede Bahnanwendung ab – vom Hochgeschwindigkeitszug über Triebzüge, Reisezugwagen und Metros bis hin zu Lokomotiven und Güterwagen. Standardisierte Module, eine konsequente Common-Parts-Strategie und durchgängige Digitalisierungsfähigkeit halten Bauraum, Lebenszykluskosten und Ersatzteilbestände auf einem Minimum.
Das pneumatische Bremssteuerungs-Portfolio der Knorr-Bremse
Vier Produktfamilien decken die gesamte Bandbreite der pneumatischen Bremssteuerung ab – von hochintegrierten elektropneumatischen Plattformen über bewährte Steuerventile bis hin zum modularen Lokomotiv-Bremssystem.
CubeControl Family
Die dezentrale Bremssteuerungsfamilie – ursprünglich EP2002, jetzt auch für den Vollbahn-Sektor.
- Drehgestellweise EP-Bremssteuerung mit zweikanaligem Gleitschutz
- Kompaktes, unterflur-fähiges Cube-Design
- Über 130.000 Einheiten im Feld, seit zwei Jahrzehnten weltweit im Einsatz
- Reproducible Braking Distance (RBD), cybersichere Ethernet-Kommunikation, zustandsorientierte Instandhaltung
Anwendungen: Metro · Regional- und Nahverkehrszüge · Hochgeschwindigkeitszüge
FlexControl Family
Die flexible und leistungsstarke FlexControl-Systemfamilie für die Bremszylinderdrucksteuerung.
- Zentrale (wagenweise) und dezentrale (drehgestellweise) Steuerung
- Indirekte Bremse über Hauptluftleitung und Steuerventil – von einfachem Backup bis zur vollen UIC-Konformität
- Optionaler Gleitschutz und unterschiedliche Hilfssteuerfunktionen
- Modulares Design aus elektronischen und pneumatischen Modulen
Anwendungen: Hochgeschwindigkeitszüge · Metros · Regional- und Nahverkehrszüge
Steuerventile
Im Herzen der pneumatischen Bremse – Steuerventile realisieren lastabhängiges Bremsen für jeden Markt weltweit.
- KE für den UIC-Markt – inkl. Triebzug-Variante, MU-Backup und KE Classic
- DB60 und EP60 für den AAR-Güterverkehr (inkl. ECP-Bremssystem)
- Lange Revisionsintervalle, niedrige Lebenszykluskosten, robustes und zuverlässiges Design
- Neues KE: bis zu 30 % weniger Gewicht, bis zu 50 % weniger Bauraum, 52 % weniger CO2
Anwendungen: Güterwagen · Lokomotiven · Reisezugwagen · Triebzüge
MaxControl Family
Globale Produktfamilie eines Bremssteuerungssystems für Lokomotiven mit Varianten, auf den jeweiligen Betreibermarkt zugeschnitten. MaxControl (ehemals CCB3), der designierte Nachfolger des CCBII in China.
- Modulares Baukastensystem für komplette Lokomotiv-Bremssysteme
- Konzipiert für die Standards in China (TJ/JW-100)
- State-of-the-Art mechatronische LRUs · erfüllt EN 5012x
- Höhere Einsatzzuverlässigkeit · niedrigere Lebenszykluskosten · kürzere Lieferzeiten
Lokomotiv-Anwendungen: China
CubeControl Family

Jetzt auch verfügbar für Regional-, Nahverkehrszüge und Hochgeschwindigkeitszüge.
Knorr-Bremse hat mit der dezentralen Bremssteuerungsfamilie, ursprünglich bekannt als EP2002, Schienenfahrzeug-Geschichte geschrieben. Mit neuen Funktionalitäten ist die umbenannte CubeControl Family nun bereit, das nächste Kapitel zu schreiben. Das neue Verzögerungssteuerungssystem sorgt auch unter sich rasch ändernden Umweltbedingungen für reproduzierbare Bremswege. Neue Ethernet-Spezifikationen ermöglichen zustandsorientierte Instandhaltung. Der neue Gleitschutz-Algorithmus reduziert Bremswege selbst bei extrem niedriger Adhäsion. Und all das ist nun auch vollständig für den Vollbahn-Sektor verfügbar.
Über 130.000 Einheiten im Einsatz. Weltweit erfolgreich eingesetzt seit zwei Jahrzehnten.

Systemvorteile
Voll integrierte, standardisierte Lösung in einem kompakten, unterflurtauglichen Cube. Direkte EP-Bremssteuerung für Betriebs- und Notbremse mit 2-Kanal-WSP.
Betrieb
- Geringere Betriebskosten
- Höhere Streckenkapazität und Betriebsstabilität dank reproduzierbarem Bremsweg (RBD)
- Überholintervall von bis zu 12 Jahren
- Weniger Ersatzteile auf Lager erforderlich
- Kompatibilität mit Bremsleitung und Steuerventil

Systemeigenschaften
- Fehlertolerante Bremsarchitektur
- Optimierte Bremsleistung
- Leicht und kompakt für maximalen Fahrgastraum
- Schnellere Installation und Inbetriebnahme
Hardware & Software
- Steuerung externer Hilfsfunktionen
- Integrierte Service-Tool-Software verfolgt den Systemstatus
- Integrierte Datenspeicherfunktion
- Optionale Unterstützung eines externen Verteilers für die indirekte Reservebremse
Erweiterte Betriebsfunktionen
- RBD inklusive - neue erweiterte Funktionalität
- Temperaturüberwachung der Bremsscheiben
- DNRA-Funktion für Hochgeschwindigkeitszüge
Aufbau
- Steuerung pro Drehgestell
- Elektropneumatische Auslegung: kompakt, leicht und hoch integriert
- Keine externen WSP-Ventile erforderlich
SMART-Funktionen
- Cybersichere Ethernet-Zugbuskommunikation
- Integrierte CBM-Funktionalität
- Fernzugriff und Diagnose
- Webserver-basierte Tools
Anwendungen
- Metro
- Regional- und Nahverkehrszüge
- Hochgeschwindigkeitszüge

FlexControl Family

Die flexible und leistungsstarke FlexControl Systemfamilie dient vorrangig der Bremszylinderdrucksteuerung. Alle Konzepte möglich, von rein pneumatischer, indirekter Bremse via Hauptluftleitung und Steuerventil bis zur hochintegrierten volldigital-elektropneumatischen direkten Bremse. Die Integration erfolgt variabel, wagen- oder drehgestellweise, mit vielfältigen Optionen für eine zusätzliche indirekte Bremse – vom einfachen Backup bis zur vollen UIC-Konformität. Das modulare Design aus elektronischen und pneumatischen Modulen deckt C-Druck, Parkbremse sowie viele weitere Hilfssteuerfunktionen wie Sandung, Schienenbremse und Pantograph ab. Optional sorgt der elektronische WheelGrip Gleitschutz auch in rein pneumatischen Bremssystemen für Sicherheit.
Kundennutzen
- Marktbewährte, diskrete und zugleich hochintegrierte Komponenten und Technik
- Pneumatikteil optimiert für die Ansteuerung mit KB SysControl
- Flexibler und erweiterbarer Systemaufbau für zahlreiche Systemkonfigurationen
- Maximale Wirtschaftlichkeit durch Standardisierung, Modularisierung und Gleichteile
- Unkomplizierter Service und einfaches Wartungskonzept
- Bewährte Konzepte für niedrige Lebenszykluskosten (LCC)
Anwendungen
- Hochgeschwindigkeitszüge
- Metros
- Regional- und Nahverkehrszüge
Exemplarische Standard-Pneumatikeinheiten mit FlexControl-Modulbaukasten
- Basierend auf hochintegrierten elektropneumatischen Modulen
- Optimiertes Design für niedrigere Lebenszykluskosten und vereinfachte Aufarbeitung
- Optionale Module erzielen herausragende funktionale Integration, z. B. Ansteuerung der Parkbremse, pneumatische Steuerung der Magnetschienenbremse, Integration des Steuerventils (indirekte Bremse) sowie Optionen zur Unterflur-Integration der Elektronik
- Weiter erweiterbar durch PLUS-Module
FlexControl Modular
- Kernfunktion: Bremszylinderdruckregelung mit kontinuierlicher pneumatischer Lastkorrektur
FlexControl Lite
- Kernfunktion: Bremszylinderdrucksteuerung mit pneumatischer Lastbegrenzung
PLUS-Module
- Standardisierte Erweiterungstafeln für verschiedene Zusatzfunktionen, z. B. Sandung, Stromabnehmer, Magnetschienenbremse, Gleitschutz, Luftfederung, … oder jede erforderliche Sonderfunktion

Integration der Elektronik: optimiert für die Steuerung mit Knorr-Bremse SysControl
Abgesetzte Elektronikeinheit
- ermöglicht die getrennte Positionierung von Pneumatik-& Elektronikeinheiten bei beengtem Einbauraum
- Elektronikeinheit kann in einem Unterflur- oder Innenraumgehäuse platziert werden
Angebaute Elektronikeinheit
- ermöglicht kompakte All-in-one-Lösungen zur Minimierung des Endmontageaufwands (Verkabelung)
- Verschiedene Unterflur-Elektronikeinheiten halten mit der funktionalen Variabilität Schritt

Steuerventile

Anwendungen: Güterwagen | Lokomotiven | Reisezugwagen | Triebzüge
Neue Generation Steuerventil KE für den UIC-Markt
Als das erste KE-Classic-Ventil 1953 in Betrieb ging, hatten seine Ingenieure ein neues Kapitel der Eisenbahngeschichte geschrieben. Das KE Classic war das erste Steuerventil, das den Bremszylinder innerhalb der vorgeschriebenen Zeit immer füllen konnte - unabhängig von Größe und Kolbenhub. Es ersetzte wartungsintensive mechanische Schieberventile durch zuverlässige Gummimembranen und Sitzventile. Außerdem basierte die gesamte Konstruktion auf einem Baukastenprinzip.
Nach mehr als sechs Jahrzehnten im Einsatz wurde der KE-Steuerventil-Baukasten von Grund auf neu entwickelt. Die neue Generation bietet einen hohen Standardisierungsgrad, der ein schlankes Ersatzteil- und Lagerbestandsmanagement ermöglicht. Ergänzt wird sie durch neu entwickelte Relaisventile in einstufiger, zweistufiger und lastabhängiger Ausführung.
Erneut wurde ein neuer Standard gesetzt: Massive Sandgusskonstruktionen wurden durch hochmoderne warmgepresste Aluminiumteile ersetzt, wodurch Einbauraum und Gewicht deutlich reduziert werden.
Die Standardversion passt nun ohne besondere Modifikationen in Fahrzeuge mit begrenztem Einbauraum - zum Beispiel Niederflurwagen. Und das Prädikat 'zukunftssicher' ist kein Werbegag: Die Ventile wurden so ausgelegt, dass sie für die Digitalisierung von Güterwagen bereit sind.
Die universelle Gleichteilestrategie steht im Mittelpunkt dieses Ansatzes. Die Anforderungen unterschiedlichster Fahrzeugtypen können flexibel mit nur einem Steuerventil und einer Handvoll Relaisventilvarianten erfüllt werden.
Darüber hinaus wurden umfangreiche Dauerlaufprüfungen durchgeführt, um mindestens die gleiche oder sogar eine höhere Betriebszuverlässigkeit und lange Überholungsintervalle wie bei der bestehenden Generation sicherzustellen. Alle Verschleißteile des neuen KEf wurden für eine Langlebigkeit auf höchstem Niveau ausgelegt. Muss ein Ventil überholt werden, bleibt der Ventilträger einfach am Wagen. Die leichten Ventile lassen sich problemlos vom Träger abnehmen.

Kundenvorteile
- Gewichtsreduzierung insgesamt um bis zu 30 %, reduzierter Einbauraum um bis zu 50 % (komplette Einheit aus Träger, Steuerventil und Relaisventil)
- Ventilbaugruppen bis zu 75 % leichter und bis zu 55 % kompakter
- Lange Überholungsintervalle, klassenbeste Langlebigkeit aller Verschleißteile und im Vergleich zur bestehenden Generation eine nochmals höhere Betriebszuverlässigkeit
- Pilotvolumina von Steuerventil und Relaisventil jetzt im Träger integriert
- Keine Ventilmodifikation für Niederflurwagen mehr erforderlich
- Wartungsfrei, einfache Überholung in langen Intervallen

Ökobilanz - Fokus Produkt-CO2-Fußabdruck
Steuerventil, Typ KE: spart während seiner Lebensdauer 52 % CO2-Emissionen
gegenüber dem KE-Classic-Steuerventil, Typ KE0dvKSL.

Hauptmerkmale:
KE - für den UIC-Markt
- Steuerventil KE in Verbindung mit der zugehörigen Relaisventilfamilie deckt als Ventilbaukasten alle Anforderungen des UIC-Markts ab
- Stufenweises Anlegen und Lösen
- Zertifiziert nach UIC- und TSI-Vorschriften und basierend auf bewährten Konstruktionsprinzipien
- Nahtlose Integration in verschiedene Wagentypen durch Baukastendesign
- Funktional interoperabel mit allen UIC-zugelassenen Steuerventilen
- Indirekte EP-Bremse möglich
- Deckt alle bestehenden KE-Classic-Steuerventilvarianten ab
- Verbessertes Ersatzteil- und Lagerbestandsmanagement
- Standard-Steuerventil
- Geringerer Einbauraum und geringeres Gewicht
- Standardisierte Wagen-Schnittstelle
- Betriebstemperatur -40 °C bis +70 °C (Niedertemperaturausführung für -50 °C verfügbar)
KE Classic - für UIC
- Frühere Standard-Ventilgeneration KEdv
- Weltweit im Einsatz bewährt
- Durch den neuen Ventilbaukasten KE für den UIC-Markt ersetzt (wie oben)
- KE Classic bleibt verfügbar, insbesondere für den Ersatzteilservice
- Betriebstemperatur -40 °C bis +70 °C (Niedertemperaturausführung für -50 °C verfügbar)
KE - für Triebzüge
- Spezielle Variante zur Integration in EMU/DMU-Bremssysteme
- Stufenweises Anlegen und Lösen
- Steuerventil mit vollständiger EN15355-Funktionalität
- Zertifiziert nach TSI
- Optimiert für EP-Systeme
- Über 90 % Gleichteile mit dem Standard-KE-Steuerventil, jedoch kleinere Abmessungen für eine einfachere Integration
- Betriebstemperatur -40 °C bis +70 °C

KE für Triebzüge (Backup)
- Spezielle Variante zur Integration in EMU/DMU-Bremssysteme
- Stufenweises Anlegen und Lösen
- Konstruktion und Funktionalität für Backup optimiert
- Keine UIC- oder TSI-Zertifizierung
- Optimal für den Backup-Einsatz in EP-Systemen
- Über 90 % Gleichteile mit dem Standard-KE-Steuerventil, sogar kleinere Abmessungen als KE für Triebzüge
- Betriebstemperatur -40 °C bis +70 °C
DB60 - für den AAR-Güterverkehrsmarkt
- Standardventil für AAR-Güterzüge
- Stufenweises Anlegen und direktes Lösen
- Ausgelegt für beschleunigte Übertragung des Betriebsbrems-Signals
- Verbesserte Steuerung langer und schwerer Züge
- Trennung von Betriebsbrems- und Notbrems-Baugruppen
- Funktional interoperabel mit allen AAR-zugelassenen Steuerventilen
- Betriebstemperatur -40 °C bis +66 °C
EP60 - für den AAR-Güterverkehrsmarkt
- Elektronisch gesteuertes pneumatisches (ECP-)Bremssystem
- Stufenweises Anlegen und Lösen
- Erfüllt die AAR-Leistungs- und Interoperabilitätsspezifikationen gemäß S-4200
- Gleichzeitige Signalübertragung durch den Zug
- Lastkompensiertes Bremsen an jedem Wagen
- Online-Diagnose an jedem Wagen
- Verbesserte Handhabung langer, schwerer Züge; ermöglicht kürzere Bremswege und spart Energie
- Betriebstemperatur -40 °C bis +66 °C
Steuerventile für weltweite Anwendungen

Ventiltechnologie, die den Anforderungen der Züge weltweit gerecht wird. Einen globalen Markt bedienen zu können bedeutet, Produkte zu liefern, die sehr spezifische und oft anspruchsvolle Anforderungen erfüllen - zum Beispiel ein Ventil, das unter extremen Umwelt- und Klimabedingungen wie Temperaturen bis -50 °C betrieben werden kann!
Im Zentrum pneumatischer Bremsen steht das Steuerventil, das präzise auf Änderungen des Hauptleitungsdrucks reagiert. Moderne Ventile sind hochentwickelte Technologiebaugruppen und ermöglichen lastabhängiges Bremsen für verschiedene spezifische Bremstypen. Millionen dieser Ventile sind weltweit täglich im Einsatz, doch sie sind kein 'Universalprodukt': Verschiedene Regionen haben über die Jahre unterschiedliche Standards etabliert, die nicht miteinander kompatibel sind. Gemeinsam ist allen Steuerventilen, dass sie lange Überholungsintervalle und niedrige Lebenszykluskosten bieten und sich durch ihre robuste und zuverlässige Konstruktion auszeichnen.
Das Knorr-Bremse KE-Steuerventil zum Beispiel ist im europäischen und asiatischen UIC-Kernmarkt äußerst beliebt. Da es sich im Betrieb bewährt hat, ist das Ventil inzwischen zu einem Synonym für absolute Zuverlässigkeit geworden.
Auf den amerikanischen und afrikanischen Märkten ist das Knorr-Bremse DB60-Steuerventil das Standardventil auf Basis der AAR-Technologie. Auch das australische Eisenbahnsystem ARA arbeitet mit Knorr-Bremse DB60-Steuerventilen, die in Zügen für schweren Erztransport eingesetzt werden.
Kundenvorteile
- Gewichtsreduzierung insgesamt um bis zu 30 %, reduzierter Einbauraum um bis zu 50 % (komplette Einheit aus Träger, Steuerventil und Relaisventil)
- Ventilbaugruppen bis zu 75 % leichter und bis zu 55 % kompakter
- Lange Überholungsintervalle, klassenbeste Langlebigkeit aller Verschleißteile und im Vergleich zur bestehenden Generation eine nochmals höhere Betriebszuverlässigkeit
- Pilotvolumina von Steuerventil und Relaisventil jetzt im Träger integriert
- Keine Ventilmodifikation für Niederflurwagen mehr erforderlich
- Wartungsfrei, einfache Überholung in langen Intervallen
MaxControl

Modulares Bremssystem
MaxControl ist eine globale Familie von Bremsleitungs- und Lokomotivsteuerungen mit Varianten, die auf den jeweiligen Betreibermarkt zugeschnitten sind. MaxControl (ehemals CCB3) ist der designierte Nachfolger der bewährten CCBII-Produktfamilie für China. Die Kernkomponenten und die Architektur leiten sich aus den technischen Spezifikationen der neuesten von Knorr-Bremse entwickelten Bremsengeneration ab und beinhalten die neuesten Technologien in Bezug auf elektronische Komponenten, Systemarchitektur und Integration. MaxControl wurde von Anfang an als modularer Baukasten für komplette Lokomotivbremssysteme konzipiert, der Varianten gemäß dem Standard TJ/JW-100 berücksichtigt.
Kundennutzen
- Verbesserte Betriebszuverlässigkeit
- Reduzierung der Lebenszykluskosten
- Verbesserte Diagnose
- Verbesserte Konfigurierbarkeit
- Kürzere Lieferzeiten
- Höhere Regelgenauigkeit
- Modernste mechatronische LRUs (Line Replaceable Units)
Lokomotivanwendungen
- China
MaxControl Lokomotiv-Bremssteuerungs-Kit

Kundennutzen
Konstruktion und Integration
- Die lokale Erfahrung von Knorr-Bremse wurde genutzt, um MaxControl für Lokomotivherstellende und -betreibende in China zu entwickeln
- Die Schnittstelle des Bremssystems zur Lokomotive kann für einzelne Lokomotivherstellende standardisiert werden
- Hochstandardisierte Module mit weniger Varianten
- Verbesserte Konfigurierbarkeit vor Ort
- Die Verrohrung befindet sich stets auf der Rückseite, um eine einheitliche Installation zu gewährleisten
Verbesserte Zuverlässigkeit und Sicherheit
- MaxControl bietet durch den Einsatz neuester Technologie und einer ausgefeilten Systemarchitektur eine deutliche Verbesserung der Betriebszuverlässigkeit
- Erfüllt den Sicherheitsstandard EN5012x
Reduzierte Lebenszykluskosten
- Verbesserte Wartbarkeit
- Standardisierte Module → geringerer Lagerbestand
- Verbesserte Diagnose und Servicezugang
- Unübertroffener Support im Feld
- Aktives Obsoleszenzmanagement
- Erstklassige Überholung